Neu bei der ENO im Team Strukturentwicklung: Wilhelmine Buscha, Projektmanagerin im Innovationsteam

Neu bei der ENO im Team Strukturentwicklung: Wilhelmine Buscha, Projektmanagerin im Innovationsteam

 Hallo!

Unser Team Strukturwandel freut sich über eine neue Kollegin, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte: Wilhelmine Buscha ist Master im Internationalen Tourismusmanagement und seit dem 1. September die neue Projektmanagerin in unserem Innovationsteam.

Wilhelmine wurde in Görlitz geboren, verbrachte dann ihre Kindheit auf dem Kaschler Gut bei Boxberg O.L. bevor sie sechs Jahre lang das Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen für Hochbegabtenförderung besuchte. 2014 zog es Wilhelmine zum Studium in ihre Geburtsstadt Görlitz zurück - dabei hatte sie, wie sie sagt "eigentlich viel größere Pläne nach dem Abitur".

"Ich wollte Tourismus in der 'großen weiten Welt' studieren. Nachdem ich mir aber den Modulkatalog von der Hochschule Zittau/Görlitz auf Drängen der Familie nochmal genauer angesehen habe, war ich begeistert von den Inhalten und der Tatsache, dass es eine der wenigen staatlichen Hochschulen ist, die dieses Thema bespielt und mir meine finanziellen Bedingungen gut unterstützt." Also begann sie, den sehr praxisorientierten Studiengang Internationales Tourismusmanagement zu studieren, erst den Bachelor, dann den Master zum Thema "Entwicklung von Tourismuskonzeption" zu schreiben. Passend dazu sammelte Wilhelmine ihre ersten beruflichen Erfahrungen während des Studiums im Görlitzer Kino, im Parkhotel und war auch schon ein dreiviertel Jahr lang bei der ENO als Projektmanagerin tätig. Und einen Abstecher in die "große weite Welt" gab es auch noch zwischendurch: ihr Auslandssemester verbrachte Wilhelmine auf Bali, wo sie mit besonderem Interesse untersuchte, wie sich Tourismus - und auch zu viel davon ("Overtourism") auf die Einheimischen auswirkt.

In der Region geblieben ist sie dann aber doch: der Liebe halber! Bei den Leos, der ehrenamtlichen Jugend-Vereinigung des Lions Club, traf sie ihren heutigen Ehemann, einen Nieskyer, den sie davon überzeugen konnte, in Görlitz zu leben. "Ich habe ihn für die Stadt begeistern können, und mittlerweile haben wir uns hier ein großes Netzwerk aus Freunden, Bekannten und Gleichgesinnten aufgebaut.". Wer so fest verwurzelt und gut vernetzt ist wie die beiden, die sich seit sieben Jahren für die Stadt Görlitz und den Landkreis engagieren, verlässt die Heimat natürlich nicht so schnell für den Sprung ins Ungewisse.

"Ich habe einen Deal mit meinem Mann gemacht" berichtet Wilhelmine frei. "Ich wollte einen Job, der mich erfüllt und in den ich meine Ideen zur Weiterentwicklung unserer Region einbringen kann. Also haben wir uns eine Frist gesetzt, innerhalb derer ich diesen Job finden musste - sonst hätte es doch sein können, dass wir wegziehen." Dringend "weg" wollte sie aber gar nicht mehr - Dank einiger internationaler Erfahrungen während der Schul- und Studienzeit hatte sie den Wert des Unbezahlbarlandes längst gespürt. Zum Glück kam es nicht zu einem Wegzug: als sie davon hörte, dass das Innovationsteam eine Projektmanagerin sucht, meldete sie sich sofort bei ihren alten Kollegen.

Nun arbeitet sie sich engagiert ein, um zu einem erfolgreichen gelingen der Strukturentwicklung nach dem Kohleausstieg beizutragen. Natürlich hat Wilhelmine neben vielen Ideen und Überlegungen auch eine klare Definition eines gelungenen Strukturwandels: "Bei einem Strukturwandel geht es allermeist um die Neuordnung der Unternehmensstruktur in einer Region. Klar - um Arbeitsplätze zu halten und neue zu schaffen." Demnach sollten wir spätestens 2038 sagen können, dass "der Wandel gelungen ist, wenn wir alle bestehenden Arbeitsplätze in ihrer Anzahl erhalten und bestmögliche Voraussetzungen zur Umorientierung der aktuellen Arbeitskräfte in der Region schaffen.". Darauf, an diesem Ziel mitzuarbeiten, freut sie sich riesig.

Doch das ist nicht alles: "Ich wünsche mir darüber hinaus, dass wir innovative Konzepte und Strategien schaffen, die den Landkreis voranbringen und wir sie gegebenenfalls auch selbst umsetzen."

Was genau das heißt?

Durch ihr Studium hat Wilhelmine einen besonders für den Tourismus geschulten Blick. Sie freut sich auf ihre Aufgaben und Herausforderungen in der ENO, vor allem darauf das "große Potenzial, dass es zu nutzen gilt" zu erforschen und auch mit umzusetzen. Auf kreative Ideen ist sie neugierig, denn es geht darum, "eine einzigartige Destination zu kreieren und die vorhandenen Ressourcen nachhaltig einzusetzen.".

Was kann man dem noch hinzufügen?

Nur eines noch: herzlich willkommen in der ENO, liebe Wilhelmine!

 

Viele Grüße -

Eure

Jasna

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