Von der Lausitz zu den Sternen

Von der Lausitz zu den Sternen

 Hallo!

Heute berichtet Projektmanagerin Clara Hartung aus unserem Team Strukturentwicklung über einige der von ihr betreuten und beratenen Projekte, die die Entwicklung bei uns in der Lausitz voran bringen wollen.

Der Ideenwettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region“ des Bundes möchte mit zwei Großforschungszentren den Strukturwandel im Lausitzer Revier und dem Mitteldeutschen Revier unterstützen. Von sechs Finalisten wollen drei Projektträger in die Lausitz. Bei der Ausarbeitung der Konzepte und der regionalen Anpassung unterstützt Clara Hartung von der ENO die jeweiligen Projektträger, damit das zukünftige Großforschungszentrum auch einen Mehrwert für die Region und die dort lebenden Menschen werden kann.

Das erste Projekt auf Claras Tisch ist „Lausitz Art Of Building“. Die Macherinnen und Macher möchten, dass die Lausitz sich zum Mittelpunkt der Welt für das Bauwesen entwickelt.

Gebäude der Zukunft - bald schon aus der Lausitz in die Welt?

 

Ein Umdenken im Bauen ist dringend notwendig. Denn das heutige Bauen ist sehr ressourcenintensiv, und Ressourcen, wie z.B. Sand, sind schon heute knapp. Das Bauwesen verursacht aktuell noch rund 25 Prozent des CO2-Ausstoßes und verbraucht ca. 40 Prozent der erzeugten Energie. Die Lausitz könnte mit dem LAB einer der größten Hebel werden, um den Klimawandel und den Ressourcenverbrauch zu stoppen.

Klingt spannend? Haben wir euer Interesse geweckt? Aber ein paar Fragen habt ihr noch?

Die kann man am kommenden Mittwoch, den 9. März in einem digitalen Get-Together direkt an das Projektteam stellen - hier geht es zur Anmeldung.

 

 

Zweiter Wettbewerbsbeitrag. Die Lausitzer Granitdecke könnte das „Deutsche Zentrum für Astrophysik“ ermöglichen. In der Nähe von Bautzen soll ein Forschungslabor unter der Erde mit Einsteinteleskop, also ein Gravitationswellenobservatorium, entstehen.

Das DZA hatte zu Beginn der Probebohrungen zu einer Informationsveranstaltung in Ralbitz-Rosenthal geladen - natürlich war auch der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu dabei

 

Schon seit Ende Februar finden Untersuchungen des Granitgesteins statt. Außerdem ist der Aufbau eines Datenzentrums, in dem Datenströme von Observatorien aus aller Welt zusammenlaufen, und ein Technologiezentrum in Görlitz, in dem u.a. neue Halbleiter-Sensoren, Silizium-Optiken und Regelungstechniken entwickelt werden, geplant. Ein Projekt, das die Landkreise Bautzen & Görlitz verbindet.

Und weil Clara echt Weltraumlust geschnuppert hat, betreut sie auch das dritte tolle Projekt, das von der Lausitz aus zu den Sternen will. Im wahrsten Sinne des Wortes!

 Mit ERIS soll die Besiedlung von Mond und Mars vorbereitet werden - das wäre Science Fiction zum Greifen nah, direkt aus der Lausitz

Das „European Research Institute for Space Resources“ plant ein europäisches Großforschungszentrum für Weltraumressourcen einzurichten, das die Besiedelung von Mond und Mars durch die Menschheit vorbereitet. Weltraumtechnologien sollen in der Lausitz mit den Ressourcen vor Ort und mit den Lausitzer Kompetenzen - wie dem Abbauen und Verarbeiten von Ressourcen - entwickelt werden. Klingt abgefahren - und könnte dazu führen, dass mit gegenwärtigen Herausforderungen auf der Erde besser umgegangen werden wird und Lösungen für eine ressourcenschonendere Versorgung der Menschen gefunden werden. Denn wer die umweltfreundliche Versorgung von Menschen auf dem Mars beherrscht, kann dies sicherlich auch auf der Erde-  unter leichteren Bedingungen.

Weitere Informationen findet ihr auf u.s. den Internetseiten der Projekte. Ihr könnt euch aber auch immer gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden.

https://www.deutscheszentrumastrophysik.de/de

https://lab-lausitz.org/

http://www.space-resources.eu/

Viele Grüße!

Eure Clara & Jasna

 

 

copyright Fotos: Deutsches Zentrum für Astrophysik, LAB-Lausitz, Space Resources und Paul Glaser (Probebohrungstermin)

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